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"AN ALLE. AN DICH -
Liebeslieder nach 12"
Ein eher nachdenkliches Programm, das die leisen Töne bevorzugt
und ausschließlich mit sechs Saiten begleitet wird.
In einer Folge von Lieder-Versen werden Persönliches und Intimstes
gekonnt mit gesellschaftlichen Vorgängen verbunden. So sind
die privatesten Beziehungen zwischen zweien ein exakter Spiegel
der sozialen Verhältnisse, die sie hervorgebracht haben. Ganz
in der Nähe aber, scheinbar unvermittelt, erscheint die Utopie,
der Ort, der nichts ist, als eine reale Möglichkeit des Zusammenlebens.
Und das ist nach aller Erfahrung schön beunruhigend.
Das Programm selbst folgt keinem speziellen Faden, es hat seine
Konzeption in der Person des Autors und Interpreten.
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"EINE ANDERE STIMME -
Meine fremden Lieder"
In diesem Programm präsentiert Frank Viehweg Lieder aus den
verschiedensten und nur scheinbar weit entfernten Gegenden der Welt,
zu denen er selbst authentische und in der deutschen Sprache nicht
minder lebendige Nachdichtungen schuf.
Zu den Originalautoren gehören u. a. Bruce Cockburn, León
Gieco, Jaromír Nohavica, Fito Páez Silvio Rodríguez
und Wladimir Wyssozki. Den Liedern zur Seite gestellt sind Texte
des Uruguayaners Eduardo Galeano, die sich durch einen scharfen,
erstaunten und überraschenden Blick für Details auszeichnen.
In der Collage aus Liedern und Versen wird eine Wirklichkeit sichtbar,
die unser aller Wirklichkeit ist.
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"ICH RIEF DICH OFT -
meine Shakespeare-Sonette"
Als wären Frank Viehwegs eigene Lieder-Verse nicht schon völlig
aus der Zeit, hat er sich darangemacht, zweimal zwei Dutzend Sonette
von William Shakespeare neu zu übertragen und in Töne
zu setzen. Das Alter ist den Versen allerdings nicht anzumerken.
Auch in ihren gesellschaftlichen Bezügen kommen die Liebesgedichte
sehr heutig daher.
In allen Zeiten hat sich Frank Viehweg wenig um die Mode und Hit-Paraden
gekümmert. So entdeckte er erst während der Arbeit, daß
nahezu 180 Kolleginnen und Kollegen die Sonette bereits teilweise,
aber auch komplett übertragen hatten. Den Besuchern dieses
Programms werden also eine Menge lebendiger und unsterblicher Dichtender
interessiert und / oder mißtrauisch zur Seite sitzen.
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"MALER & POET -
meine russsischen Lieder"
"Ich würd dir gerne was erzähln, und weiß
noch nicht mal wie du heißt." Mit dieser Zeile beginnt
ein Lied des Barden Oleg Mitjajew in der Übertragung von Frank
Viehweg. Und auf Begegnung sind auch die anderen Lieder dieses Programmes
aus, die der Interpret aus der fremdvertrauten Sprache ins Deutsche
geschmuggelt hat.
Zu Oleg Mitjajew gesellen sich die Rockpoeten Juri Schewtschuk (DDT),
Boris Grebenschikow (Aquarium) und Konstantikn Nikolski mit ihren
Liedern, deren Texte den Vergleich mit den Großen der russischen
Dichtkunst nicht zu scheuen brauchen. Einmal mehr trifft Frank Viehweg
auf seine Wahlverwandtschaften und ist mit ihnen auf dem Weg.
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