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„GEGEN ALLE KRIEGE UND FÜR DICH –
Liebeslieder nach 12“

Das Programm bietet in einer Neuordnung die Folge von Lieder-Versen, in denen Persönliches und Intimstes gekonnt mit gesellschaftlichen Vorgängen verbunden werden. So sind die privatesten Beziehungen zwischen zwein ein exakter Spiegel der sozialen Verhältnisse, die sie hervorgebracht haben. Ganz in der Nähe aber, scheinbar unvermittelt, erscheint die Utopie, der Ort, der nicht ist, als eine reale Möglichkeit des Zusammenlebens. Und das ist nach aller Erfahrung schön beunruhigend.

 

„FREMDES LAND –
nach Gedichten von Henry-Martin Klemt“

Mit diesem Programm hat sich Frank Viehweg nach über einem viertel Jahrhundert der Freundschaft mit dem Frankfurter Henry-Martin Klemt einen lang gehegten Wunsch erfüllt, den Versen des Dichters nachgelauscht und sie in Töne gesetzt. „Es sind Texte, von denen ich träumte, ich hätte sie selber schreiben wollen“, sagt der Liedermacher. Entstanden ist ein „vertonter Lyrikband von inhaltlicher Tiefe, bedenkenswerten Gedankengängen und aussagekräftigen Metaphern. Frank Viehweg findet mit sicherem Gespür für jeden Text die angemessene Melodie.“ (Kai Engelke)

 

„EINE ANDERE STIMME –
Meine fremden Lieder“

In diesem Programm präsentiert Frank Viehweg Lieder aus den verschiedensten und nur scheinbar weit entfernten Gegenden der Welt, zu denen er authentische und in der deutschen Sprache nicht minder lebendige Nachdichtungen schuf. Zu den Originalautoren gehören u.a. Bruce Cockburn, León Gieco, Jorgos Seferis, Fito Páez, Silvio Rodríguez und Wladimir Wyssozki. Den Liedern zur Seite gestellt sind neu übertragene Sonette von William Shakespeare, denen ihr vierhundertjähriges Alter nicht anzumerken ist, und die auch in ihren gesellschaftlichen Bezügen von einer bestechenden Aktualität sind.

 

„VERSCHWUNDEN OHNE SPUR –
Lieder-Verse nach Juri Schewtschuk“

Juri Schewtschuk ist der Gründer und der Kopf der russischen Rock-Legende DDT, und er ist ein Dichter. „Frank Viehweg hat seine innere Beziehung zu dem in St. Petersburg lebenden Rockpoeten genutzt, um Texte mit einem ganz individuellen, doch welthaltigen Grundton als beste deutschsprachige Poesie zum Hörer zu transportieren.“ (Klaus Dieter Schönewerk) „Er haucht den Texten seines Wahlverwandten den Ton ein, mit dem er sich kenntlich macht, im Eigenen wie im Fremden. Zugleich trägt er die poetische Welt Schewtschuks weiter, seine grimmige Ironie, sein lakonisches Unbehaustsein.“ (Henry-Martin Klemt)

 

„SOLANGE MAN SINGT –
Liederverse nach Jaromír Nohavica“

„Lieder sind Schwalben, sie fliegen durch Europa“, sagt der heute bedeutendste tschechische Liedermacher Jaromír Nohavica. „Aber sie brauchen jemanden, der sie empfängt, einen Dichter jenseits der gesendeten Kultur. In Deutschland ist es Frank Viehweg, der seit mehreren Jahren die Lieder Nohavicas überträgt. Einmal mehr offenbart sich Viehweg als erfahrener, einfühlsamer Nachdichter, der im Fremden das Eigene sucht und sich jener Texte annimmt, die ihm nicht nur zugeflogen sind, sondern auch in seiner Welt daheim. (Henry-Martin Klemt)
Das Programm bietet eine Auswahl aus über vierzig Liedern des mährischen Barden.

 

 

 

„STERN IN DER HAND –
meine russischen Lieder“

„Ich würd dir gerne was erzähln, und weiß noch nicht mal wie du heißt“. Mit dieser Zeile beginnt ein Lied des Barden Oleg Mitjajew in der Übertragung von Frank Viehweg. Und auf Begegnung sind auch die anderen Lieder dieses Programmes aus, die der Interpret aus der fremdvertrauten Sprache ins Deutsche geschmuggelt hat. Zu Mitjajew gesellen sich die Rockpoeten Juri Schewtschuk (DDT), Boris Grebenschikow (Aquarium) und Konstantin Nikolski, die Liederdichter Aleksandr Dolski, Andrej Makarewitsch und Juri Wisbor mit ihren Liedern, deren Texte den Vergleich mit den Großen der russischen Dichtkunst nicht zu scheuen brauchen. Im ostslawischen Sprachraum trifft Frank Viehweg auf seine Wahlverwandtschaften und ist mit ihnen auf dem Weg.

 
„DIE LIEBE DAUERT BIS ZUM JÜNGSTEN TAG –
Sonette nach William Shakespeare“

Als wären Frank Viehwegs eigene Lieder-Verse nicht schon völlig aus der Zeit, hat er sich darangemacht, dreimal zwei Dutzend Sonette von William Shakespeare neu zu übertragen und in Töne zu setzen. Das Alter ist den Versen allerdings nicht anzumerken. Auch in ihren gesellschaftlichen Bezügen kommen die Liebesgedichte sehr heutig daher. In allen Zeiten hat sich Frank Viehweg wenig um die Mode und die Hit-Paraden gekümmert. So entdeckte er erst während der Arbeit, daß nahezu 180 Kolleginnen und Kollegen die Sonette bereits teilweise aber auch komplett übertragen hatten. Den Besuchern dieses Programms werden also eine Menge lebendiger und unsterblicher Dichter interessiert und/oder mißtrauisch zur Seite sitzen.

 


FRANK VIEHWEG: LIEDERMACHER, TEXTAUTOR, NACHDICHTER